KIRCHE BROCKWITZ

Die erste Erwähnung einer Kirche in Brockwitz stammt aus dem Jahre 1205.  Vermutlich war die erste Kirche eine Holzkirche, die bald in eine steinerne Kirche umgewandelt wurde. Infolge von Bränden und Kriegseinwirkungen wurden mehrere Umbauten nötig. Äußerlich sichtbar sind heute noch die Bauphase der Renaissance an den Giebeln des Turmes (zwischen 1530 und 1550) und das barocke Kirchenschiff mit seinen markanten korbbogenartig abgeschlossenen Fensterwölbungen von aus dem Jahr 1737. Zwei Anbauten in voller Geschosshöhe nördlich und südlich beherbergen Vorhalle und Sakristei und im Obergeschoß über der Sakristei Patronatslogen, die von außen über ein separates Treppenhaus zugänglich sind.  

Der Innenraum ist seit der liebevollen Restaurierung (1984) unter Pfarrer Axel Schanz wieder ganz in schlichtem ländlichen Barock mit klaren Linien und hellen Farben gehalten. Der Turm ist in seiner vollen Breite zum Schiff hin geöffnet und bildet mit diesem einen Raum. Der Altarraum ist um eine Stufe erhöht. Das Gestühl wurde um 1880 erneuert  und passt sich in seiner Schlichtheit und Formensprache dem barocken Gestus gut an.

 

 

 

Der Altar ist in seiner jetzigen Form 1822 gebaut worden, gestiftet und entworfen von Charlotte Auguste von Miltitz. Der steinerne Tisch stammt  wahrscheinlich von einem gotischen Vorgängeraltar. Die Formgebung des jetzigen Altars ist klassizistisch. Das Altarbild ist eine Kopie eines Gemäldes von Cima da Conegliano (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Alte Meister Nr. 61), die Kopie wurde durch Fräulein aus dem Winkel gefertigt.

 

Durch die Sakristei erreichbar ist die barocke Sandsteinkanzel, die auf einer toskanischen Säule ruht. Sie ist in drei Felder geteilt, die auf ovalen Reliefs die Erschaffung von Adam und Eva sowie die Evangelisten Markus und Matthäus zeigen. Auf dem Schalldeckel sitzten zwei barocke Engel mit den Gesetzestafeln in der Hand. Einer von ihnen wurde 1945 von einem sowjetischen Pistolenschuss durchbohrt. Seit 2018 ziert eine hölzerne, bemalte Taube mit zwei Strahlenkränzen als Symbol für den Heiligen Geist die Unterseite des Kanzeldeckels.

Die Orgel wurde im Jahre 2006 durch die Orgelbaufirma Ekkehart Groß aus Waditz bei Bautzen neu gebaut. Der alte Prospekt

mit den Fassungen von 1740 und 1907 blieb erhalten.

Außer den Gottesdiensten finden hier  Konzerte statt und die Kirche ist von Mai bis September auch wochentags geöffnet.

 

 

PFARRER

Ev.-Luth. Kirchspiel
Pfarramt Brockwitz-Sörnewitz

Niederseite 2

01640 Coswig
T 03523 71744

Matthias Quentin

Gemeindepfarrer Brockwitz-Sörnewitz

T 03523 717 44

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PFARRHAUS BROCKWITZ

Das Brockwitzer Pfarrhaus gehört mit seiner Größe zu den markanten Gebäuden des Dorfes. Es erhielt 1767 seine heutige Gestalt nach einem Brand im Dreißigjährigen Krieg. Außer der Pfarrwohnung beherbergt das Haus zwei größere Gemeinderäume, die für die Arbeit mit Kindergruppen, mit Senioren, mit Instrumentalkreisen, für Gesprächsrunden, als Winterkirche und für Gemeindefeste gut geeignete Räume anbieten. Im Hausflur werden regelmäßig Wechselausstellungen präsentiert. Gegenstände einer alten Sammlung zieren die Gemeindeküche und einen kleinen Gruppenraum. Es gibt ein Gemeindebüro und einen alten gewölbten Weinkeller, der ebenso wie der offene und reizvoll gestaltete Pfarrgarten zum Bleiben und Genießen einlädt.

 

UNTERER FRIEDHOF & KIRCHFRIEDHOF

der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Brockwitz-Sörnewitz

In  der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Brockwitz- Sörnewitz  gibt es zwei Friedhofsbereiche, in denen  bestattet wird: den Kirchhof und den Unteren Friedhof. Der Kirchhof ist der alte Bestattungsplatz rund um die Brockwitzer Kirche. Hier gibt es eine Reihe alter, kulturhistorisch wertvoller Grabmäler.

Der Untere Friedhof wurde 1905 neu angelegt, da der Kirchhof damals für Beerdigungen zu klein erschien.

Es gibt eine kleine Friedhofskapelle  mit Nebengelass für Aufbahrungen. Beide Friedhofsbereiche haben zusammen eine Größe von  4.500 m². Jährlich finden hier etwa 25 Bestattungen und Urnenbeisetzungen statt.

Das Überweisungskonto für den Friedhof Brockwitz finden Sie hier.

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Friedhofsverwalterin
Maria Cermak
T (0 35 23) 5 08 76

ADRESSE/

Anfahrt

Unterer Friedhof
Dresdener  Straße
01640 Coswig 

Anfahrt

Dresdner Straße 203

01640 Coswig

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SPRECH-

zeiten

Nach Absprache

 

Bestattungen finden von Montag bis Freitag statt.

BESUCHS-
ZEITEN

Oktober bis März:
von 8:00 bis 17:00 Uhr

April bis September:
von 7:00 bis 20:00 Uhr

 

KONTAKT

Ev.-Luth. Kirchspiel Coswig-Weinböhla-Niederau
Pfarramt und Friedhofsverwaltung

Ravensburger Platz 6 | 01640 Coswig |03523 75894 | ksp.coswig-weinboehla-niederau@evlks.de

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