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Weihnachten in der Alten Kirche
06:17
Orgelkonzert aus der Alten Kirche in Coswig mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
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Orgelkonzert aus der Alten Kirche in Coswig mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Programm: Kleine Meisterwerke des jungen Johann Sebastian Bach Fantasia in C BWV 570 O Lamm Gottes unschuldig BWV 1095 Du Friedefürst, Herr Jesu Christ BWV 1102 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort BWV 1103 Wir glauben all an einen Gott BWV 1098 O Herre Gott, dein göttlich Wort BWV 1110 Herzlich lieb hab ich dich, o Herr BWV 1115 Canzona in d BWV 588 Allein Gott in der Höh sei Ehr‘ BWV 715 Fuge C-Dur BWV 946 Orgel: Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Dresden Wir freuen uns über jede Spende zum Erhalt der Orgel: Kontoinhaber: Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden Nord IBAN: DE37 3506 0190 1667 2090 52 BIC: GENO DED1 DKD Verw.-Zweck: RT2382 + Spende Orgel Alte Kirche Coswig Disposition der Orgel Hauptwerk CDEFGA–c3 ________________________________________ Principal 4′ Zinn Flaut major 8′ Holz, gedackt Flaut minor 4′ Holz, gedackt Oktava 2′ Zinn Tertia Zinn Quinta 1 1⁄2′ Zinn Sufflet 1′ Zinn Pedal CDEFGA–c1 ________________________________________ Subbaß 16′ Holz, gedackt Violonbaß 8′ Holz, gedackt • Koppeln: Pedal – Hauptwerk (ständig wirkend) • Nebenregister und Spielhilfen: Stella (Cimbel), Tremulant. (rekonstruierter Originalzustand, ursprüngliche Registerbezeichnungen) Renaissance-Orgel in Coswig/Sachsen Das Instrument darf als die älteste, noch in Teilen originale Orgel des Dresdner Raums angesehen werden. Herkunft und genaue Entstehungszeit sind unbekannt, vermutlich Anfang des 17. Jh. (1615 oder 1624). Wohl Anfang des 18. Jh. wurde das Instrument in Coswig aufgestellt, erste Nachrichten in den Akten gibt es seit 1735. Die Coswiger Orgel weist Ähnlichkeiten mit anderen kleinen sächsischen Orgeln aus der ersten Hälfte des 17. Jh. auf: dem Positiv in der Wehrkirche zu Lauterbach/Erzgebirge, den Orgeln in Lippersdorf/Erzgebirge und in Pomßen bei Leipzig. Die Orgel hat ein Manual mit sieben Registern und ein Pedal mit zwei Registern. Sie ist auf a = 466 Hz gestimmt, liegt also einen Halbton höher als die heute übliche Normalstimmung und einen Ganzton über der für Alte Musik gebräuchlichen Stimmtonhöhe von 415 Hz. Die mitteltönige Stimmung, wie sie im 17. Jh. üblich war, hat acht reine große Terzen. Einige Tonarten unserer temperierten Stimmung sind deshalb nicht darstellbar. Eine Besonderheit, die diese Orgel im weiten Umkreis von vielen anderen Instrumenten unterscheidet, ist die „kurze Oktave“ in den Klaviaturen. Dabei besitzt jeweils die tiefe Oktave die Töne Cis, Dis, Fis und Gis nicht. Die Orgel mit einem schrankartigen zweitürigen Prospekt ist ein Werk vermutlich von Gottfried Fritzsche 1615 oder Tobias Weller von 1624. Sie hat neun Register auf einem Manual und Pedal, das bei einer Überholung um 1735 vermutlich durch Johann Ernst Hähnel die heutige Disposition erhielt. Im Jahr 1839 erfolgte eine umfangreiche Reparatur durch Friedrich Gotthelf Pfützner. Bei der Erweiterung 1735 wurde die Decke über dem Prospekt angehoben. Das vergoldete Rankenwerk am oberen Teil des Prospekts stammt von 1735; der Prospekt ist in Grau und Weiß gehalten und mit blauen Füllungen und Feldern mit Rokokokartuschen, Blüten und Palmenzweigen von 1760/1770 versehen. Die Orgel wurde 1990–1998 durch Kristian Wegscheider nach Originaldisposition restauriert. Quellen: Homepage der Kirchengemeinde, Wikipedia s.u. Die historische Bewertung der Orgel erfolgte durch Ulrich Dähnert. Weitere Links: www.kirchspiel-cwn.de/alte-orgel-coswig www.orgelfahrt.de www.facebook.com/orgelfahrt www.facebook.com/evangelischekirchecoswig de.wikipedia.org/wiki/Alte_Kirche_(Coswig) Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Orgel: Matthias Grünert – Kantor der Frauenkirche Dresden Kamera und Organisation: Christiane Linke Kamera, Schnitt und Realisation: Matthias Creutzberg Ton: Jean Kleinschmidt Kamera und Assistenz: Ulrike Kleinschmidt Organisation: Marion Langer Kantorin: Erdmute Trepte Pfarrer: Christoph Gutsche Fotoarchiv: Marion Langer, Matthias Hartig

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